12von12 im Januar 2017

12 Bilder am 12. des Monats.

Wieder ein Tag. Warum auch nicht. Singen Element of Crime. So ein Tag war heute. Irgendwie wie immer und irgendwie sehr schön.

Wir sind alle zusammen um 7.15 Uhr aus dem Haus, ich zur endlich letzten Physiotherapie, dann ein langer Arbeitstag mit einem gemütlichen Mittagessen mittendrin. Die Kinder hatten lange Mittagsschule, um 17.30 Uhr haben wir uns zu Hause wieder getroffen und es gab was Schnelles und was Gesundes und viel Gekicher zum Abendessen. Der Sohn hat auf meinem smartphone Filmchen angeguckt und interessante screenshots gemacht, später im Bett hat er sich möglicherweise für eine Schule entschieden. Die Tochter ist strahlend vor Glück in die Kissen gesunken, sie ist zur Zeit sehr eins mit sich und dem Universum. Ich habe festgestellt, dass mein Heimweg sehr romantisch aussieht, ich meine Wohnzimmerlampe (die älter ist als ich) wirklich sehr liebe und dass ich für das zwölfte Bild nun einfach zu müde bin.

Mehr #12von12 gibts bei http://draussennurkaennchen.blogspot.de/

12von12 im Januar 2017

12von12 im März 2016

An diesem 12. März wird der 11. Geburtstag meiner Tochter gefeiert. Die geplante Geo-Caching-Schatzsuche müssen wir leider absagen, weil die Tochter den Fuß gebrochen und der Sohn die Kreuzbänder gezerrt hat. Schade, denn es ist strahlender Sonnenschein und ich frage mich bereits, wann wir das erste Mal auf der Hollywood-Schaukel im Garten sitzen. Vor der Party ist es noch sehr ruhig, die Tochter macht Hausaufgaben, der Sohn ist bereits beim Vater und ich räume auf, schmücke die Wohnung und freue mich auf die Post mit dem Buch von Christine Finke: das lese ich morgen, am kinderfreien Sonntag!

Im Kino schauen wir mit den Geburtstagsgästen Zoomania und ich finde mal wieder Samstags-Nachmittags-Vorstellungen im Kino schrecklich, weil alle Kinder essen, trinken und dabei irre laut sind. Alle außer meine, denn ich kaufe nie Nahrung im Kino, und netterweise fragt auch kein Kind danach. Aber der Film ist lustig und die Musik um Längen besser als bei Bibi und Tina.

Nach dem Kino gibt’s bei uns zu Hause Geburtstagskuchen mit Gesang, Kerzen zum Auspusten und einer glücklich strahlenden Tochter, wie schön! Danach Flaschendrehen mit Geschenken (eine Erfindung der Kinder, die ewig dauert, aber sehr zur Würdigung der einzelnen Geschenke beiträgt!) und dann die große Cup-Cake-Sauerei: ich habe gestern Abend 60 kleine Bällchen gebacken, die die Kinder nun mit buntem Zuckerguss, Schokolade und Streuseln verzieren. Obst gibt’s auch, und so entstehen süße bunte leckere Spieße, die in Blumentöpfchen gesteckt werden. Die Kinder haben einen riesen Spaß, die Eltern freuen sich, dass das Gebastelte gleich aufgegessen wird und das beknackte „Mitgebsel“ hat sich damit auch erledigt, spitze!

Zum Schluss kracht unter dem Getobe der Kinder mit großen Getöse unsere Hängeschaukel aus der Decke und reißt ein beachtliches Loch ins Gemäuer, gottlob ist niemandem was passiert. Die Eltern trinken Sekt, die Kinder spielen das neue Harry Potter-Schach, irgendein Kind spielt Klavier, überall liegt Geschenkpapier, Zuckerguss und ein bisschen Schutt: ein runder Abend. Um 20 Uhr brechen die Gäste auf, der Kindsvater packt die Kinder ein, nimmt sie mit zum Rest-Papa-Wochenende und ich breche auf dem Sofa zusammen. Morgen setze ich mich und die Wohnung wieder zusammen.

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12von12: am 12. des Monats werden 12 Bilder gemacht und in einem Blogpost zusammen gefasst. Mehr 12von12 gibt’s bei Draußen nur Kännchen.

12von12 im März 2016

12von12 im Februar 2016

12 Bilder am 12. fotografiert. Heute: die Rückfahrt vom Urlaub am Rhein. Der Karneval war ausgefallen wegen Sturm, das Kaffeetrinken beim Cousin ausgefallen wegen Sturz von K2, das Kaffeetrinken beim Onkel ausgefallen wegen Sturz vom Onkel. Wir hatten also ganz schön Pech im Urlaub, trotzdem noch eine schöne Zeit und heute ging’s zurück nach Hause.

K2 tönt durchs Großraumabteil „Wo sind die Offenbarungen Mama?“ Das frage ich mich seit Jahren, aber die vom Känguru sind im Rucksack, Süßer. K1 liest zum 10. Mal Harry Potter und der Feuerkelch, jetzt allerdings zum ersten Mal parallel auf Englisch. In Köln steigen wir um: „Mama da gibt’s Kölnisch Wasser, das benutzt Hagrid um Madame Maxime zu beeindrucken!“. Lesen bildet! Die Kinder steigen um vom Buch aufs Hörspiel, ich sehe diese beknackte Parship-Werbung am Bahnhof und frage mich laut, warum schon wieder 11 Minuten vorbei sind, ohne dass sich jemand in mich verliebt? „Weil Du kein Single bist“, belehrt mich der Sohn. Nicht? Was bin ich denn dann? „Mama!“, sagt er, und strahlt mich an. Dann wär das auch geklärt.

In den folgenden Stunden schaue ich auf meinen Rhein, den ich nun wochenlang nicht wiedersehen werden, die Kinder ziehen ein letztes Mal den gestiefelte-Kater-Hut an, der mein Kostüm war. Am frühen Abend kommen wir in Stuttgart an, der Vater holt die Kinder am Bahnhof ab und nimmt sie gleich mit ins Wochenende, tschüss Ihr Lieben!

Ich komme alleine in eine kalte, einsame Wohnung, immerhin sind die Katzen da. Der Tiger ist beleidigt, weil er die ganze Woche nicht raus durfte, die Dame des Hauses erwartet mich geduldig auf dem Sofa. Einer von beiden hat den Katzenbaum geschrottet, die Woche war wohl echt sehr langweilig für die beiden. Ich knalle den Rucksack in die Ecke. Ich brauche Ablenkung, Kontakt mit Menschen, also bringe ich die Bratsche, die meine Tochter nicht mehr lernen will, zu den Nachbarn zurück und nutze die Gelegenheit für einen netten Plausch.

Zum Schluss mache ich, was am besten ohne Kinder geht: Pizza vor’m Fernseher, und erhole mich vom Urlaub. Morgen ist Wochenende und ich gehe arbeiten, heute Nacht schlafe ich ohne Familie im Familienbett. Hat auch was.

Und wer genau hinguckt, sieht natürlich, dass es nur 11 Bildern sind. Sorry, gepfuscht, aber ich kann jetzt echt nicht NOCH ein Katzen-Foto machen!

 

Mehr 12von12 gibt’s bei Draußen nur Kännchen.

12von12 im Februar 2016