Mein Wunsch zum Muttertag #muttertagswunsch

 

muttertagswunsch titelbild (1)

„Was wünscht Ihr Euch wirklich zum Muttertag?“ fragte Anne Attersee vom Blog Einerschreitimmer neulich auf Twitter fröhlich in die Runde. Oh Graus, entfuhr es mir innerlich, dieser entsetzliche Muttertag, für mich eher Tag des Rollenklischees. Seit ich Kinder habe, werde ich buchstäblich auf Kindergarten-Niveau an diesen Tag erinnert: in KiTa, Hort und Schule werden die Kinder von engagiertem Personal dazu angehalten, süßlich-niedliches Einheits-Zeugs zu basteln. Was bei der Tochter noch ansatzweise hübsch war, verlor 2 Jahre später beim Sohn den Reiz, als er das nahezu baugleiche Herz mit Mama-Schriftzug anschleppte: die Erzieherinnen lassen sich ja nicht jedes Jahr was Neues einfallen. Später in der Grundschule fand das Grauen für mich den Höhepunkt, als mein 1.Klässler mir stolz ein Gedicht überreichte, in dem er sich reimend für die Hausarbeit, für das Kochen und Bügeln bedankte. Ich habe überhaupt kein Bügeleisen, das Kind hat mich noch nie Bügeln sehen! Die Lehrerin hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Kinder zu fragen, was sie an ihrer Mutter lieben, nein, sie hat den Kindern einen Kitsch-Klischee-Text diktiert, der aus dem letzten Jahrhundert kommt. Muttertag? Nein danke!, heißt es seit dem für mich.

Und dann diese Frage auf Twitter: „Was wünscht Ihr Euch wirklich zum Muttertag?“ Mein erster Gedanke war: „Willst Du echt wissen, was ich mir wirklich als Mutter wünsche? Was ich wirklich brauche?“ Mir war sofort klar, dass meine Wünsche eher politischer Natur sind, denn einmal Ausschlafen bringt bei mir keine Linderung. Keine Pralinen, keine Blümchen, keine Herzen, keine Gedichte, keinen Wellness-Tag, das bringt mir alles nichts. Ich will keine Einmal-Aktion und dann gehen wir wieder zur Tagesordnung über. Und von meinen Kindern schon mal gar nicht, die überschütten mich täglich mit ausreichend Liebe, und wenn es mir bis jetzt nicht gelungen ist, ihnen ein wenig Respekt vor meiner Arbeit nahe zu bringen, dann werden mir ausgemalte Herzchen auch nicht mehr helfen.

Nein, ich wünsche mir zum Muttertag nichts von den Kindern, sondern etwas von denen, die das Geld verteilen, das sie monatlich von mir bekommen: Liebe Kommunal-/Landes- und Bundesregierung, ich brauche kein Frühstück ans Bett, ich brauch Steuerklasse 3! Ich will schnell und unbürokratisch an eine Haushaltshilfe kommen, wenn ich krank bin. Ich will bezahlbaren Wohnraum, kurze Wege in der Stadt und ein kostenfreies Schulticket. Ich will Grün und Luft, ich will Gärten und Spielplätze für die Kinder in der Stadt. Ich will jetzt eine finanzielle Grundsicherung für Familien und später fürs Alter eine massiv höhere Anrechnung der Erziehungs- und Familienzeit. Ich will für jedes Kind ein Instrument und das Bronze-Schwimmabzeichen, unabhängig vom Geld- und Zeitbudget der Eltern. Ich will, dass für jedes Kind getrennter Eltern ein angemessener Unterhalt gezahlt wird, entweder vom zahlungspflichtigen Elternteil oder vom Jugendamt, und zwar bis zum Ende der Ausbildung der Kinder. Wer nicht zahlt, wird sofort straffällig und verurteilt, mindestens in dem Maße eines Steuerhinterziehers. Ich will, dass meine Kinder bis zum 8. Schuljahr ein gesundes und leckeres Mittagessen in der Schule bekommen. Ich will, dass die geplante Hartz4-Kürzung für Alleinerziehende sofort vom Tisch gefegt wird. Ich will die gesellschaftliche Anerkennung meiner Erziehungsleistung und ich will bitte nie mehr nach 17 Uhr nach einem geschäftlichen Termin gefragt werden, da ist nämlich Familienzeit!

Das waren jetzt nur die drängendsten Punkte, die mir spontan eingefallen sind, und ich hab sie gleich mal getwittert. Sie wurden sofort verbreitet und es kamen weitere Wünsche hinzu. Da kam die Idee: Lasst sie uns sammeln, lasst uns ALLE Wünsche von Müttern und Vätern sammeln und sie an die regierenden Menschen übergeben!

Mit Christine Finke vom Blog Mama-arbeitet und mit dem Projekt family unplugged habe ich sofort begeisterte Mitstreiterinnen für diese Idee gewonnen:

Wir laden alle Mütter und Väter dazu ein, ihre politischen und gesellschaftlichen Wünsche aufzuschreiben! Ihr habt vom 1.-8. Mai Zeit, einen Text mit Euren Wünschen auf Eurem Blog zu schreiben und hier in den Kommentaren zu verlinken (bitte erwähnt und verlinkt in Eurem Text auch diesen Text hier). Wenn Ihr kein Blog habt könnt Ihr Eure Wünsche auch einfach direkt in die Kommentare schreiben. Nach dem 15. Mai werten wir alle Texte aus, fassen die geballten Wünsche von Müttern und Vätern zusammen und übergeben diese unserer Regierung. Über diese Übergabe und alle anderen Aktionen halten wir Euch hier auf dem Blog auf dem Laufenden.

Kleines Bonusprogramm: flutet am Vatertag (5. Mai) und Muttertag (8. Mai) das Netz auf facebook, twitter und wo Ihr Euch sonst noch rumtreibt, mit Euren Wünschen unter den Hashtags #muttertagswunsch und #vatertagswunsch. Dann sind wir sind nicht mehr zu übersehen.

Übrigens ist das zwar eine Idee einer Alleinerziehenden, aber das geht ALLE an, die Mutter oder Vater sind! Und by the way: auf wikipedia steht ja, dass der Muttertag ganz ursprüglich aus der Frauenbewegung kommt. Dann wurde er von der Blumenindustrie benutzt, später von den Nazis. Wir bringen ihn jetzt zu seinem Ursprung zurück und stellen politische Forderungen. Und weil’s inzwischen  auch den Vatertag gibt und weil Familie und Kinder keine Frauensache sind, sollen die Väter bitte auch mitmachen: Statt Blümchen + Bollerwagen!

Vielen Dank fürs Mitmachen, wir werden etwas verändern!

muttertagswunsch

 

update: die Medien berichten über die Aktion, eine kleine Presseschau findet Ihr hier.

 

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Mein Wunsch zum Muttertag #muttertagswunsch

102 Gedanken zu “Mein Wunsch zum Muttertag #muttertagswunsch

  1. # Muttertagswunsch
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der es liebt und schützt.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der sich auch zurücknehmen kann.
    Einen, der weiß was es heißt, auf die kindlichen Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen, sie achtet und pflegt.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der nicht ein Recht auf ein Recht mit Vatersein verwechselt.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der sein Geld lieber für ein Kinderfahrrad ausgibt statt für Gerichtskosten .
    Ich wünsche mir ein Vater für mein Kind, der seinem Kind die Maschinerie von JA, VB, Gerichtsanhörungen erspart.
    Ich wünsche mir ein Vater für mein Kind, der mich achtet als Mutter.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der Liebe nicht mit Kampf verwechselt. Einen, der nicht an ihm zerrt und es als hälftige Ware betrachtet.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der Unterhalt zahlt.
    Ich wünsch mir einen Vater für mein Kind, der seinem kranken Kind einen Vitaminsaft vorbei bringt, statt ihn vom Umgangspfleger abholen zu lassen.
    Ich wünsch mir einen Vater für mein Kind, der das Recht des Kindes auf Nein akzeptiert.
    Ich wünsch mir einen Vater für mein Kind, der seinem Kind einen schönen Urlaub wünscht und auf eine bemalte Postkarte hofft, statt mit dem Gerichtsvollzieher am Flughafen zu warten.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, für den das Vatersein bedeutet: sein Kind zu lieben, zu achten, zu respektieren wie es ist, und ihn in seiner Persönlichkeit zu stärken.
    Das wünsch ich meinem Kind und mir!
    “ Vater werden ist nicht schwer, heißt es, doch erst das uneingeschränkte Vertrauen seines Kindes stellt dem Vater das Reifezeugnis aus „.
    Oder auch
    “ Ein liebender Vater ist immer auch ein bißchen Mutter.“
    ( Peter e Schumacher)
    geschrieben von J.M.2016

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  2. Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der es liebt und schützt.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der sich auch zurücknehmen kann.
    Einen, der weiß was es heißt, auf die kindlichen Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen, sie achtet und pflegt.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der nicht ein Recht auf ein Recht mit Vatersein verwechselt.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der sein Geld lieber für ein Kinderfahrrad ausgibt statt für Gerichtskosten .
    Ich wünsche mir ein Vater für mein Kind, der seinem Kind die Maschinerie von JA, VB, Gerichtsanhörungen erspart.
    Ich wünsche mir ein Vater für mein Kind, der mich achtet als Mutter.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der Liebe nicht mit Kampf verwechselt. Einen, der nicht an ihm zerrt und es als hälftige Ware betrachtet.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, der Unterhalt zahlt.
    Ich wünsch mir einen Vater für mein Kind, der seinem kranken Kind einen Vitaminsaft vorbei bringt, statt ihn vom Umgangspfleger abholen zu lassen.
    Ich wünsch mir einen Vater für mein Kind, der das Recht des Kindes auf Nein akzeptiert.
    Ich wünsch mir einen Vater für mein Kind, der seinem Kind einen schönen Urlaub wünscht und auf eine bemalte Postkarte hofft, statt mit dem Gerichtsvollzieher am Flughafen zu warten.
    Ich wünsche mir einen Vater für mein Kind, für den das Vatersein bedeutet: sein Kind zu lieben, zu achten, zu respektieren wie es ist, und ihn in seiner Persönlichkeit zu stärken.
    Das wünsch ich meinem Kind und mir!
    “ Vater werden ist nicht schwer, heißt es, doch erst das uneingeschränkte Vertrauen seines Kindes stellt dem Vater das Reifezeugnis aus „.
    Oder auch
    “ Ein liebender Vater ist immer auch ein bißchen Mutter.“
    ( Peter e Schumacher)
    geschrieben von J.M.2016

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  3. Hat dies auf wieder Widerstandsfähigkeit rebloggt und kommentierte:
    Erst dachte ich: meine Tochter ist doch noch so klein (3 Monate) – da fällt mir gar nichts ein, was ich als Alleinerziehende brauche statt Blumen, Pralinen und Frühstück ans Bett, doch je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein:
    Meinen ersten Wunsch habe ich schon auf Twitter gelesen (https://twitter.com/Szal_Ona_Lenka/status/727786915957747712). Wie oft habe ich schon gehört: „Hast du dir selbst eingebrockt.“ oder gar „Tja, hab ich dir doch vorher gesagt, dass es mit diesem Mann nichts wird.“ und wahrscheinlich denken die meisten Sprecher dieser Aussagen nicht einmal darüber nach, was sie da so von sich geben und wie frustrierend das für mich als Empfänger dieser Botschaft ist.
    Außerdem dachte ich: Eigentlich habe ich doch gar nichts worüber ich mich beschweren kann. Ich besuche eine soziale Hochschule, die sich aktiv für Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie einsetzt, eine Kinderbetreuung ab 6 Monaten eingerichtet hat und Kinder und Babys mit zum Hochschulalltag gehören. Außerdem wohne ich in einem familienfreundlichen Bezirk mit jede Menge Angeboten für groß und klein und jede Menge Kitas, doch dass diese Kita-Plätze nicht für alle Kinder reichen, bringt mich jetzt schon ins Schwitzen. Die meisten Kitas nehmen nämlich die Sprösslinge ab einem Jahr an und meine Tochter wird im Januar ein Jahr alt und dass meist erst wieder Plätze im August/September frei werden, weil dann die Großen eingeschult werden, lässt Schweißperlen auf meiner Stirn zurück. Es könnte durchaus sein, dass ich bis September 2017 auf einen Kita-Platz warte. Das kann doch nicht sein!
    Ähnlich sieht es auch mit den heißbegehrten Kinderbetreuungsplätzen an meiner Hochschule aus: Auch wenn ich ab nächstem Semester ein bis zwei Betreuungszeiten für meine Seminarbesuche bekomme, habe ich dann noch keine einzige Minute „kinderfrei“ für das Lernen zuhause und dass überhaupt eine Hochschule mit studentischen Beschäftigten die Lücke schließen muss, die durch fehlende Kita-Plätze entsteht! Das kann doch nun wirklich nicht sein!
    Ich wünsche mir also ganz konkret eine Familienpolitik, die darauf ausgerichtet ist Betreuungsangebote für alle Kinder zu ermöglichen. Egal wie groß oder klein! Ob es nun Kita-Plätze oder Betreuungsplätze für Schulkinder während Ferien sind. Ich wünsche mir, dass die gesellschaftliche Akzeptanz jeglicher Familienform voranschreitet und Kinder kein Hindernis, sondern ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens werden!

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  4. Kerstin schreibt:

    Es gibt so vieles, was ich mir wünschen würde – nicht nur für mich. 1. Ich wünschte es gäbe eine Anlaufstelle für Alleinerziehende, von der aus alle Anträge gestellt werden können und zu der alle nötigen Nachweise gebracht werden können – nie wieder Amt A hätte gerne den Bescheid von Amt B bevor – aber Amt B sagt sie bräuchten erst den Bescheid von Amt A… während Amt C erst tätig werden möchte, wenn usw. 2. Ich wünschte mir eine professionelle ‚Babysitterin‘ die ich kurzfristig – zur Not auch mitten in der Nacht – bemühen könnte auf ein Kind aufzupassen, während ich z.B. mit dem anderen Kind die Kindernotfallpraxis aufsuchen muss, oder ich selbst zum Notdienst muss (bezahlbar versteht sich). 3. Ich wünschte der Unterhaltsvorschuss würde erst dann auslaufen, wenn das Kind keinen Unterhaltsanspruch mehr hat (die Höhe sollte auch überdacht werden – Stichwort: Mindestunterhalt nach Düsseldorfer Tabelle). 4. Ich wünschte ich könnte mal Urlaub machen (mit meinen Kindern). 5. Ich wünschte die gesamte Gesellschaft würde endlich wieder positiv, freundlich, gutmütig und wohlgesonnen auf Kinder reagieren. 6. Ich wünschte mir weniger Zeit und Nerven in Behördenkrempel investieren zu müssen. 7. Ich wünschte mir einen Kummerkasten bei den zuständigen Ministerien, in den ich unkompliziert Wünsche, Sorgen und Kritik einwerfen könnte – und es würde sich auch jemand Gedanken dazu machen. So in die Richtung einer Dauerumfrage. 8. Ich wünsche allen einen schönen Mutter- oder Vatertag und dass der ein oder andere Wunsch hier in Erfüllung geht!

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  5. Jadeb schreibt:

    Eine super Aktion,dies ist nun mein 2.er Muttertag letztes Jahr wahr er noch zu klein und sonst hat keiner daran gedacht.Dieses Jahr habn alle Műtter aus der Krippengruppe eine Kugel mit dem Bild von ihrem Kind drin gehabt.An sich schon schőn aber nunja… .
    Was ich mir persőnlich wűnschen wűrde wäre bessere Arbeitsbedingungen fűr Familien und vorrallem fűr Alleinerziehende.Ich habe einen guten Schul und auch Berufsabschluss und kann jetzt ebn nicht mehr so wie frűher.Desweiteren bessere Absicherung fűr die Elternzeit,mittlerweile gehen zuviele schon nach kurzer Zeit arbeiten um finanziell űber die Runden zu kommen.Was bleibt auf der Strecke??Die Erziehung und Zeit fűr die kleinen.Die ersten 3 Jahre sind soo wichtig und kaum einer kann dies wirklich durch die Sorgen genießen.

    #Muttertagswunsch

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  6. Großartige Aktion! Da mache ich gern mit! Ich brauche keine Schokolade, ich möchte gebührenfreie Kitas. Ich brauche keine selbstgehäkelten Topflappen, ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Mütter (und auch Väter) nach der Elternzeit problemlos wieder in ihren Job zurückkommen können bzw. Arbeitgeber, die es möglich machen, dass Mütter (und auch Väter) während der Elternzeit individuell in ihrem beruflichen Fortkommen unterstützt werden. Ich brauche keinen selbstgebackenen Kuchen, ich möchte flächendeckend Ganztagsschulen, in denen die Kinder sich frei und individuell entwickeln können.

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  7. Super Aktion!!! Ich brauche keine Blumen, ich brauche gut (!) bezahlte und engagierte Erzieher und Pädagogen für mein Kind, im Hort wie in der Schule! Ich will, dass Männer dort so viel Geld verdienen, damit sie verstärkt diesen Beruf ausüben und unsere kleinen Jungs im Kiga und in der Grundschule auch von Männern erzogen werden! Ich brauche keine Pralinen, ich wünsche mir Unterstützung bei der Bewältigung der Hausaufgaben – und ich will überhaupt ein staatliches Schulsystem, das nicht aus der wilhelminischen Ära stammt und Kinder zu artigen Ja-Sagern macht! Ich brauche kein Bild, ich möchte, dass der Staat Steuerschlupflöcher stopft, damit Eltern keine Kiga- und Hortgebühren mehr zu bezahlen brauchen!

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  8. Nadine schreibt:

    Ich wünsche mir, dass Erziehungszeiten länger/stärker bei der Rente berücksichtigt werden und mehr Wertschätzung für Erziehungsarbeit durch die Gesellschaft.

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  9. Silea schreibt:

    ich möchte mit meinen Kindern zusammenleben !!!! Sie sind Wunschkinder von mir, vom Kindsvater als Mitterl zum Zweck eingesetzt um mich seit Jahren zu terrorisieren und jeden Umgang und jedes Telefonat muss ich seit Jahren erbetteln und weiß bis heute nicht, ob es trotz richterlichem Beschluss klappt.
    Ich wünsche mir Familiengerichte die hinschauen, die wahrnehmen, dass hier 2 Kindern die Mutter entfremdet wird und entsprechend handeln. Ich wünsche mir, dass den Kindern ihr jahrelang ausgesprochenener Wunsch bei ihrer Mama leben zu wollen nicht permanet vom Tisch als „nicht relvant, da zu klein“ vom Tisch gewischt wird.

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  10. An Ne Ro Se schreibt:

    Ich will keine Blumen!
    Ich will mich so lange um meine Kinder kümmern, ohne zu arbeiten, wie ich es für richtig halte – ohne mir Sorgen um Altersarmut zu mache!

    # Muttertagswunsch

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  11. Liebe mutterseelesonnig,
    auch ich möchte mich an der Aktion #vatertagswunsch und #muttertagswunsch auf Twitter beteiligen und verlinke deshalb meinen Artikel dazu hier in den Kommentaren. Ich hoffe das dies im Sinne der Aktion ist. Starke 51 Dinge die uns Mütter und Väter wirklich wichtig sind, unabhängig zum Muttertag sowie Vatertag.
    Viele Grüße von Sascha von der elternkiste.de

    Diese 51 Dinge sind am Muttertag und Vatertag für Eltern wirklich wichtig:
    https://elternkiste.com/2016/05/04/muttertag/

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  12. Ich wünsche mir einfach nur bei meinem kranken Kind bleiben zu können, ohne Lohnabzüge und ohne mir Gedanken machen zu müssen wenn die berühmten 10 Tage aufgebraucht sind. Ich wünsche mir gesundes Essen in Kita und Schule. Ich wünsche mir mehr Lehrer ,und dadurch kleinere Klassen. Ich wünsche mir Sicherheit im Alter und gute Versorgung wenn ich mal zum Pflegefall werde. Ich wünsche mir das Familien mehr unterstützt werden. Damit man sich nicht an den Rand gedrängt fühlt nur weil man, auf Grund der Kinder, vieles finanziell oft nicht stemmen kann. Aber am Ende wünsche ich mir mehr Verständnis füreinander.

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  13. Ich brauche eine Elterngehalt für Väter und Mütter bis die Kinder fertig sind mit Studieren, damit die 185000 Euro pro Kind nicht von mir gestemmt werden müssen und später weder sie noch ich etwas davon haben, sondern all die Kosten, die ein Kind mit sich bringt von mindestens noch zwei Menschen getragen wird, die keine Kinder haben – schließlich bekommen sie auch Rente (falls es dann noch eine gibt) vom Gehalt meiner Kinder. Ich brauche eine sichere Lösung für die Atommüllfrage – denn meine Kinder wollen auch sicher leben können. Ich brauche sofortige Abschaltung aller Atommeiler , Solar Wind und Wasserlösungen sind sofort umsetzbar. Ich brauche Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen – egal welchen Alters, welcher Rasse, welchen Geschlechts, welcher Religion – wir sind alle eins! Ich brauche Politiker, die wirklich etwas verändern wollen und die eine Vermögenssteuer für Reiche sofort einführen, ohne Angst, selbst etwas zu verlieren, weil sie ja zu den Reichen gehören…. Ich brauche Politiker mit Rückgrat, die sich für die Werte unseres Grundgesetzes einsetzen und nicht zulassen, dass es nochmal ein Nazideutschland gibt – auch nicht im Kleinen! Ich brauche Schulen, die die Kinder lehren, dass Selbstliebe und Liebe zum Nächsten das wichtigste sind und daraus der wahre Erfolg erwächst. Ich brauche eine Wirtschaft, die Mitgefühl, Frieden und Gerechtigkeit höher schätzt als Profit, Wachstum und Reichtum.
    Ich wünsche mir eine erwachte Gesellschaft, die daran glaubt, dass wir Verbraucher mehr Macht haben, als die großen Konzerne.
    Und so vieles mehr….

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  14. Ich brauche keine Muttertagsgeschenke. Aber das, was einer alleinerziehenden Mutter zusteht: Kindesunterhalt. Da ich eine jener zahlreichen Mütter bin, die vom Kindesvater nichts für das gemeinsame Kind erhalten (da er seinen Verdienst klein rechnet und es niemanden gibt, der die Richtigkeit dieser Zahlen nachprüft), beziehe ich Unterhaltskostenvorschuss vom Jugendamt. Dieser beträgt allerdings satte 100 Euro weniger (!) als das Minimum der Düsseldorfer Tabelle und wird außerdem nur für maximal 70 Monate und ausschließlich bis zum 12. Lebensjahr des Kindes gezahlt. WARUM? MIT WELCHER BEGRÜNDUNG? Weil Kinder dann nichts mehr kosten und/oder ihr eigenes Geld verdienen? Alleinerziehend zu sein, ist heftig genug (ich bin es übrigens mit zwei Kindern, aber der Große ist schon 15 Jahre alt). 24-Stunden-Tage, und das an 7 Tagen/Woche. Urlaub ist schon seit vielen Jahren nicht drin, obwohl ich berufstätig bin. Deshalb wäre eine Erhöhung des Unterhaltskostenvorschusses auf das Minimum der Düsseldorfer Tabelle mehr als angemessen. Außerdem müsste diese Zahlung vom Jugendamt genauso lange geleistet werden wie das Kindergeld gezahlt wird. Bis zum Abschluss der Schule/Ausbildung. Das wäre die Gerechtigkeit, die man von einem echten Sozialstaat erwarten können sollte.

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  15. Bianca Mansfeld schreibt:

    Mein Wunsch zum Muttertag: Das so genannte „Sorgerecht“ sollte in „Elternverantwortung“ umbenannt werden. Und ein Elternteil, der seiner Verantwortung fürs Kind nicht vollumfänglich, das heißt regelmäßig, pünktlich, verlässlich und nach allen Kräften nachkommt, hat keinerlei Rechte für sich zu reklamieren!

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  16. Anne schreibt:

    Was ich mir wünsche zum Muttertag: Unterhalt auch wenn der Vater nicht zahlt, keine Kürzung des Hartz 4, Steuerausgleich als wäre ich verheiratet, Zeit mit meinem Kind und eine feste Mindestrente- egal was ich einzahlen konnte. Das sind meine Wünsche. Sie sind schon so lange auf meiner Liste.

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    1. Hallo meine Liebe, ein Memo an dich 😀 Wenn ihr auswertet vergesst nicht bei den verlinkten Blogbeiträgen zu schauen, ob da noch Kommentare sind. *Post gegen Vergesslichkeit, die ich auch sowas von in mir habe – grins*

      Gefällt 1 Person

  17. kathrinrabenmutter schreibt:

    Weniger Arbeit für mehr Geld. Für alle. Weniger Steuern, mehr Vorsorge. Mehr Familienzeit, weniger Maloche. Ganz einfach. #muttertagswunsch

    Alternative Schulen für besondere, sensible oder – ach! ALLE Kinder, die nicht 300€ aufwärts im Monat kosten. #muttertagswunsch

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  18. Die beste Aktion, die mir seit langem begegnet ist – ich danke euch für euer Engagement und eure Idee!! Ich bin dabei:

    Ich brauche keine Blumen, ich brauche Arbeitgeber, dir mich aufgrund meiner Qualifikation, Ausbildung und Berufserfahrung einstellen (oder zumindest mal anhören!), und mich nicht wegen 2 kleiner Kinder von vornherein ablehnen!!! Auch wir wollen und müssen nach der Elternzeit wieder Geld verdienen…

    Ich brauche keine bunt bemalten Bildchen, ich brauche eine Gesellschaft, in der es auch was wert ist, eine Mutter zu sein, die zuhause ist, sich um ihre Kinder sorgt, den Haushalt schmeißt und Essen kocht (auch wenn das nicht immer hip ist!) – wir haben auch einen Job zu erledigen hier und der ist nicht einfach oder geht nebenbei!!!

    Ich brauche kein Frühstück ans Bett, ich brauche gesetzliche „Kind-krank-Tage“, die den kompletten Verdienstausfall ausgleichen und nicht dafür sorgen, dass wir uns darüber sorgen müssen, wie wir das Finanzloch im nächsten Monat ausgleichen, weil wir jetzt mit unseren kranken Kindern zuhause sind!!!

    …mir fallen sicher noch mehr Sachen ein…„smile“-Emoticon!!

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  19. Weiss schreibt:

    Für mich ist jeder Tag mit einem Lächeln meiner Kinder Muttertag.
    Was wir brauchen sind gute Schulen in Wohnortnähe und keine Klassen die zu voll sind.

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  20. Susi Passet schreibt:

    Die beste Aktion, die mir seit langem begegnet ist – ich danke euch für euer Engagement und eure Idee!! Ich bin dabei:

    Ich brauche keine Blumen, ich brauche Arbeitgeber, dir mich aufgrund meiner Qualifikation, Ausbildung und Berufserfahrung einstellen (oder zumindest mal anhören!), und mich nicht wegen 2 kleiner Kinder von vornherein ablehnen!!! Auch wir wollen und müssen nach der Elternzeit wieder Geld verdienen…

    Ich brauche keine bunt bemalten Bildchen, ich brauche eine Gesellschaft, in der es auch was wert ist, eine Mutter zu sein, die zuhause ist, sich um ihre Kinder sorgt, den Haushalt schmeißt und Essen kocht (auch wenn das nicht immer hip ist!) – wir haben auch einen Job zu erledigen hier und der ist nicht einfach oder geht nebenbei!!!

    Ich brauche kein Frühstück ans Bett, ich brauche gesetzliche „Kind-krank-Tage“, die den kompletten Verdienstausfall ausgleichen und nicht dafür sorgen, dass wir uns darüber sorgen müssen, wie wir das Finanzloch im nächsten Monat ausgleichen, weil wir jetzt mit unseren kranken Kindern zuhause sind!!!

    …mir fallen sicher noch mehr Sachen ein…:)!!

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  21. Annette Ziehl schreibt:

    Ich brauche keinen Muttertag. Für mich ist das ganze Jahr Muttertag. Ich wünsche mir, dass die Zeiten, in denen ich gar nicht oder weniger arbeiten kann, weil ich mich um meine Kinder kümmere voll bei der Rente angerechnet werden. Ich wünsche mir weniger Bürokratie bei Anträgen für Eltern von gehandicapten Kindern. Ich wünsche mir, dass endlich die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit inklusive Beschulung stattfinden kann, in Form von kleineren Klassen und Personalaufstockung. Ich wünsche mir bezahlbare Wohnungen und kostenfreie Ferienbetreuung.

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  22. Elske schreibt:

    Ich brauche den kommerziellen Schnickschnack nicht.
    Ich brauche einen Rechtsanspruch auf zuverlässige Betreuung auch nach der Kindergartenzeit. Diese muss auch bezahlbar sein.
    Ich brauche die Gewissheit, dass das Mittagessen in Kindergarten und Hort gesund ist und nicht nur aus Pulvern und Geschmacksverstärkern besteht.
    Ich brauche eine Betreuung in den Schulferien, die ebenfalls bezahlbar ist.

    Ich brauche Facharzttermine, die nicht erst in einem Jahr sind (oder über die neue Hotline 100km weit weg).

    Ich brauche eine bessere Absicherung für die Rente, wenn ich wegen schlechter Betreuungszeiten nicht Vollzeit arbeiten kann.

    Und statt Blümchen brauche ich ein bezahltes Bringen und Abholen, wenn ich wg. meiner Augen nicht fahren darf.

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  23. Ylvie schreibt:

    Was ich mir wünschen würde, ist, dass auch Vollhausfrauen mal krank sein dürfen und der „Ernährer“ dafür Krankentage bekommt. Ich habe 3 Kinder, aber mit 40° Fieber und dem Kopf unterm Arm muss ich mich trotzdem irgendwie um alles kümmern, es sei denn ich wäre im Krankenhaus oder hätte gerade entbunden. Diese Regelung ist völlig realitätsfern und die einzige Lösung die wir haben, ist es, von unserer verständnisvollen und pragmatischen Kinderärztin nicht nur mich, sondern auch noch ein gesundes Kind krankschreiben zu lassen!
    Da ist Verbesserungspotenzial bei geringem Aufwand.

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  24. di-Anna schreibt:

    Ich will für meine Kinder da sein können, mit meinen Kinder leben und für sie Kochen, ich will zu Hause sein, wenn sie von der Schule kommen und will sie aufwachsen sehen. Ich brauche keine Arbeit, um mal raus zu kommen, ich brauche keinen Hort, wo ich meine Kinder parken muss, weil ich arbeiten muss und oder keine Zeit habe. Wenn Hort, dann weil mein Kind dort Freunde trifft!

    Ich bin gern zu Hause und für meine Kinder da, ich liebe es sie aufwachsen zu sehen, deshalb habe ich ja meine Kinder, weil sie nicht nur schlafend zu Hause sein sollen! Sie werden viel zu schnell gross und ich will mir im Leben nicht vorwerfen, nicht genug Zeit für sie zu haben!

    Deshalb wünschte ich, das man als Mutter dennoch finanziell unabhängig sein kann. Dafür will ich nicht ein Managergehalt, (auch wenn ich als Familienmanager sicher das gleiche verdient hätte) , aber ich denke, das der Staat Mütter, Familien, Väter besser finanziell unterstützen sollte, denn die Kinder sind die Zukunft, und hiess es nicht grade in den Nachrichten, das die Deutschen wieder mehr Kinder bekommen sollten? Aber nicht, wenn ich dafür am Existenzminimum bin!

    Ich will nur für meine Familie da sein dürfen, ohne Nachts wach zu liegen, und mir sorgen machen müssen wie wir bis zum Ende des Monat kommen!

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  25. […] Zwei beeindruckende Frauen und Bloggerinnen haben heute eine Aktion gestartet, von der ich mir eine große Welle erhoffe! Es ist so wichtig und an der Zeit, dem Muttertag seine politische Bedeutung fernab von Konsum zurück zu führen! Also gibt es heute auf allen Kanälen die volle #muttertagswunsch #vatertagswunsch Dröhnung von mir! Jedes Bild darf gerne mitgenommen und geteilt werden. Solange, bis es jeder in dieser Gesellschaft kapiert hat, dass Deutschland – und auch Münster – noch viel zu tun hat bis alle Familien hier die Chance haben glücklich zu sein ! Danke Mama arbeitet und Mutterseelesonnig! […]

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  26. eviegirl schreibt:

    Ich finde die Idee unglaublich toll!!! Leider hab ich weder Blog (eigentlich schade!) und kein Twitter, deshalb nutze ich die Chance:

    Ich brauch kein Gedicht, ich brauche finanzielle Sicherheit durch mehr staatliche Unterstützung. Da ich keinerlei Sozialleistungen beziehe, erhalte ich nicht mal 25 € für den Sportverein meines Sohnes.

    Ich brauche keine Blumen, ich brauche kostenlose Betreuung für meinen Sohn, während ich arbeiten gehe, um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen, nicht nur während der Schulferien, sondern auch in den unzähligen Ferienwochen.

    Ich brauch keine getuschten Bilder, ich brauche Zeit für mein Kind, es wird so schnell groß und mangelnder Unterstützung (Stichwort: bezahlte Ferien, gibt es tatsächlich in manchen Bundesländern, Teilnahme ist aufgrund begrenzter Kontingente quasi unmöglich), ist zum Beispiel eine Woche weg von zuhause und ungeteilter Aufmerksamkeit hier einfach überhaupt nicht drin.

    Danke für diese unglaublich tolle und wichtige Aktion!

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    1. mutterseele.sonnenschein schreibt:

      Auf jeden Fall! Die Aktion ist an alle Mütter und Väter gerichtet, egal in welcher Familienform sie leben. Vielen Dank!

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  27. […] Die Idee hatte Mutterseelesonnig (hier der Original-Aufruf in ihrem Blog, geht zeitgleich mit meine…ich nehme den Ball auf, schreibe meinen Teil, und hoffe, dass viele von euch mitmachen. Es ist egal, ob sich die Wünsche und Ideen wiederholen/ähneln, eigentlich ist es sogar gut, wenn sich Viele dasselbe wünschen, dann bekommt die Aktion mehr Gewicht, also schreibt, was das Zeug hält! […]

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