Wochenende in Bildern 30./31.1.

„Und was machst Du an Deinen kinderfreien Wochenenden?“

In den letzten 12 Tagen haben sich erst ein Hexenschuss und dann eine fette Erkältung auf und in mir niedergelassen. Und wie das bei Alleinerziehenden so ist: Haushalt, Arbeit, Hausaufgaben und das ganze Drumherum laufen ja einfach weiter, also ist man auch mit Krankschreibung maximal von 8-14 Uhr krank und dann genauso gefordert wie sonst auch. An diesem Wochenende ohne Kinder war ich demnach vorwiegend damit beschäftigt, mich um alles übrig gebliebene zu kümmern: um mich und den Haushalt. Endlich mal ausschlafen, die Wohnung aufräumen, die Haustiere versorgen und Berge von Wäsche waschen.

Zunächst aber musste ich am Samstag um 9 Uhr zur Waldorfschule meiner Tochter: da war offener Unterricht für interessierte Eltern, und da meine Tochter ihre Schule über alles liebt, wollte sie mir mal zeigen, was sie da macht. Schon das Tafelbild war beeindruckend! Dann kamen Lieder, Flöten und die Einführung in die Dezimalstellen. Hätte MIR jemand so Mathe erklärt, dann hätte ich es auch verstanden!

Zu Hause hab ich den Rest der Erkältung weggepennt, den Kaninchenstall ausgemistet, Bürokram erledigt, Haushalt-Wäsche-Küche auch und bin um 21 Uhr ins Bett gegangen.

Sonntag Vormittag musste ich arbeiten: public viewing „Sendung mit der Maus“, ca. 50 Latte Macchiato aufschäumen, anschließend Besprechung mit dem ehrenamtlichen Team. Danach zu Hause: nix! Denn das ist das, was mir im üblichen Alltag komplett fehlt: freie, unverplante Zeit. Natürlich müsste ich alles mögliche putzen, müsste Unterlagen abheften, viel mehr aufräumen und ausmisten. Ich könnte auch mal Freunde anrufen, rausgehen. Aber der Level an Unordnung in der Wohnung geht als gerade noch erträglich durch, kommunizieren will ich grad nicht, Stille und Erholung sind mir wichtiger. Dann noch der Tatort und ab ins Bett.

 

Dieser Beitrag gehört zu Wochenende in Bildern von Susanne Mierau auf geborgen wachsen.

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Wochenende in Bildern 30./31.1.

2 Gedanken zu “Wochenende in Bildern 30./31.1.

  1. teppchen schreibt:

    „Und wie das bei Alleinerziehenden so ist: Haushalt, Arbeit, Hausaufgaben und das ganze Drumherum laufen ja einfach weiter, also ist man auch mit Krankschreibung maximal von 8-14 Uhr krank und dann genauso gefordert wie sonst auch.“ Genauso ist es! Und wenn man dann noch das Pech hat, dass eines der Kinder auch krank wird, kann man noch nicht mal in Ruhe in dieser Zeit krank sein (so war es bei uns in der letzten Woche). Besonders toll ist es, wenn das andere, dauerenergiegeladene Kind topfit bleibt…

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