Mütterthron und Vaterentbehrung in 2 Akten

2015-12-15 20.47.45

Prolog:

Ich wollte nix von beidem: ich wollte weder auf den Mütterthron noch wollte ich, dass meine Kinder ihren Vater entbehren. Auch als ich mich vom Vater getrennt habe, habe ich klar gestellt: ich kann nicht mehr mit Dir zusammen leben, aber ich werde Dir niemals die Kinder wegnehmen! Ob die Mutter auf einem Thron sitzt und runtergestoßen gehört, darüber wurde viel Kluges geschrieben von den Phoenix-Frauen, von Mama motzt und von Alexandra Widmer, weil zuvor Jeanette Hagen aus ihrer Kindheit mit Mütterthron berichtet hat. Die wenigsten Mütter sitzen allerdings auf einem Mütterthron, am allerwenigsten Alleinerziehende: die meisten würden es fahnenschwenkend begrüßen, wenn der Kindsvater präsenter wäre. Sie werden womöglich nur deshalb mit Königinnen verwechselt, weil sie die einzigen in ihrem Reich sind, die Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und dafür sorgen, dass Bildung, Nahrung und Obdach vorhanden sind. Und weil sie sich trotz allem einen königlichen Rest Würde bewahrt haben, auch wenn die Krone manchmal etwas schief sitzt.

Akt I

Der Sohn hat in 4 Wochen Geburtstag, ein Mittwoch. Da der Kindergeburtstag erst am Wochenende stattfindet, schlage ich dem Kindsvater einen Vater-Sohn-Nachmittag vor: das Kind um 15.30 Uhr von der Schule abholen, mit ihm ein Skateboard kaufen und nach Hause kommen. 2 Stunden. Der Vater will es sich überlegen. 2 Wochen später frage ich, wie es aussieht, er antwortet genervt, dass er ja eigentlich arbeiten müsste, aber dass er es sich überlegen will. 1 Woche vor dem Geburtstag frage ich, ob es klappt, sonst nähme ich mir halt frei für die Aktion. Komplett gereizt schnauzt der Vater mich an, dass er 1000€ Umsatz verliert, wenn er einen Tag nicht arbeitet. Auflegen, atmen. Irgendwann kam eine SMS-Entschuldigung und dass er nun doch den Termin wie vorgeschlagen wahrnimmt.

Meine Sicht: ich habe ihm einen Vorschlag gemacht, worüber der Sohn sich am meisten freuen würde. Er hat weder zu- noch abgesagt, sondern mich  ewig hingehalten, bis ich gesagt habe dass er nicht zu kommen braucht und ich es selber mache. Daraufhin wurde mir vorgerechnet, wie wertvoll seine Zeit und sein Job sind. Es hat mehrere Emails, Telefonate und einen Streit gebraucht, bis er sich dazu durchgerungen hat. Hätte ich den Termin nicht vorgeschlagen, hätte es keinen Vater-Sohn-Nachmittag zum Geburtstag gegeben. Ich hätte nicht wieder wochenlang auf eine Antwort gewartet und wir hätten nicht gestritten. Ich dumme Nuss!

Seine Sicht: die Ex hat wieder einen zusätzlichen Termin verlangt und so lange genervt, bis ich mir einen wertvollen halben Arbeitstag aus den Rippen geschnitten habe. Die weiß gar nicht, was mich das wieder kostet. Die dumme Nuss!

Und der Sohn? Der Papa hat mich an meinem Geburtstag von der Schule abgeholt! Das hat er noch nie gemacht, und dann sind wir in die Stadt gefahren und er hat mir ein Skateboard gekauft! Ich hab mich so gefreut! Papa ist toll!

Akt II

Sommerfest im Kindergarten. Die Kinder sind seit Wochen aufgeregt, weil sie einen Sommertanz vorführen und ein Lied vorsingen werden. Ich lade den Vater ein, zum Sommerfest zu kommen und berichte, dass die Kinder auch was vorführen und sich tierisch freuen würden. Er lehnt ab, keine Zeit. Damit die Kinder etwas mehr familiäres Publikum habe, lade ich meine Mutter ein, die die 400km-Reise auf sich nimmt, um die Kinder beim Sommerfest angemessen zu bewundern. Mein Ex und meine Mutter verstehen sich nicht gut, aber er hat ja eh schon abgesagt. Zum Sommerfest taucht er 1 Minute vor der Vorführung spontan auf. Die Kinder sind selig, weichen ihm nicht von der Seite und lassen die Oma für den Rest des Festes links liegen. Nach dem Fest verschwindet er, während die Oma und ich die nölenden vaterentbehrenden Kindern nach Hause und ins Bett bringen.

Meine Sicht: ich bin stinksauer, weil er erst ablehnt, ich dann meine Ma einfliege und er dann doch auftaucht. Ich will den Kindern das Fest nicht verderben und reiße mich zusammen, auf dem Heimweg darf ich dann den heulenden Kindern noch erklären, warum der Papa jetzt wieder weg ist. Ich brauche Verlässlichkeit und Klarheit, bei Zusagen genauso wie bei Absagen. Hätte ich gewusst dass er kommt, hätte ich mich ja sogar gefreut. Mir geht’s doch nur um die Kinder.

Seine Sicht: erst fragt sie, ob ich komme, und wenn ich dann komme ist sie sauer: was will die eigentlich? Und dann steht da auch noch meine doofe Schwiegermutter! Ich bin sofort nach dem Fest abgehauen. Mir geht’s doch nur um die Kinder.

Und die Kinder? Der Papa war beim Sommerfest und hat uns zugeschaut, als wir was vorgeführt haben! Wir haben uns so gefreut! Papa ist toll!

Epilog

Ich könnte noch 20 dieser Beispiele berichten. Aber es wird kein künftiges Beispiel mehr geben, denn eins habe ich in der Diskussion um diesen unsäglichen Mütterthron und in den verschiedenen Betrachtungsweisen gelernt: ich bin nicht dafür zuständig, wie der Vater die Beziehung zu seinen Kindern gestaltet. Dass ich versucht habe, diese positiv zu beeinflussen, indem ich ihm Vorschläge und Angebote mache, ist unerwünscht und überflüssig. Denn er will ja ganz offensichtlich keine Angebote von mir. Dass ich befürchte, dass dann verdammt wenig an Beziehung stattfindet und dass ich das für die Kinder verdammt schade finde, weil sich dann weder über ein Skateboard noch ein Sommerfest gefreut wird, ist das einzig „thronhafte“, was man mir vorwerfen kann. Drum lass ich es ab heute auch. Die Kinder sind inzwischen alt und stark genug, ihre Beziehung zu ihrem Vater ebenfalls selber zu gestalten, ich darf und muss mich da komplett raushalten

Mütterthron Abgang.2015-12-15 21.28.02

 

 

 

 

 

 

 

Nachspiel: sollte mir jemals irgendjemand vorwerfen, ich hätte den Kindern den Vater vorenthalten, vergesse ich mich. Oder ich verlinke auf diesen Blogpost.

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Mütterthron und Vaterentbehrung in 2 Akten

18 Gedanken zu “Mütterthron und Vaterentbehrung in 2 Akten

  1. supersansa schreibt:

    Ging mir genauso. Keine regelmäßigen Besuche. Keine Absprachen funktionierten. Das Kind wurde, wenn’s hochkam, zweimal im Jahr für ein Wochenende eingeladen, dann irgendwann einmal im Jahr. Telefoniert wurde nicht. Einmal hat die Schuldirektorin des Kindes beim Vater angerufen, um ihm zu verklickern, dass dem Kind mehr Kontakt gut täte. Der Vater hat das nicht mal ignoriert, geändert hat sich gar nichts. Es war ein Drama, ich habe mich über Jahre aufgerieben, immer wieder telefoniert, gebeten, gefleht, argumentiert… und es dann irgendwann gelassen. Für das Kind, das seinen Vater verehrte, war das alles sehr hart und es hatte allerlei Schwierigkeiten dadurch. Heute hat es, denke ich, genug innere Distanz.
    Witzigerweise kenne ich zumeist Fälle, in denen das ähnlich lief – die berüchtigte Böse Frau, Die DemArmen Mann Das Kind Wegnimmt ist mir nie über den Weg gelaufen. Eher die verzweifelte Frau, die den Mann bittet, doch das Kind wenigstens zu seinem Geburtstag zu sehen.

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  2. Christin schreibt:

    Ich bin ein (heute erwachsenes) Kind einer genau solchen Situation und rate euch lieben Müttern, was die Autorin hier schreibt. Diese Männer sind volljährig und damit „erwachsen“ und verantwortlich für sich und ihr Kind. Auch meine Mutter hat am Anfang versucht heile Welt herzustellen. Aber irgendwann fehlte auch ihr die Kraft und das war gut. Mein Vater scherte sich schnell einen Dreck um mich und selbst als er noch regelmäßig kam, weiß ich jetzt noch, dass es als Kind keine wirkliche Bindung zu ihm gab. Das merkt ein Kind doch! Vertraut euch und euren Kindern, dass ihr ausreicht. Aus euren Kindern wird trotzdem etwas! Ihr habt genug um die Ohren, steckt eure Kraft in eure Beziehung zu euren Kindern. Mir fehlt mein Vater nicht. Ich verabscheue seine Verantwortungslosigkeit heute und weiß, wem ich im Alter nicht zur Seite stehen werde, wenn es ihm schlecht geht. Das klingt böse, aber diese Erkenntnis konnte ich nur gewinnen, weil meine Mutter irgendwann aufgehört hat das zu tun, was ihr tut. Traut euch 🙂

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    1. mutterseele.sonnenschein schreibt:

      Vielen Dank für Deine Gedanken! Dies mal aus der Warte der Kinder zu hören, tut unglaublich gut, denn natürlich ist es die Sorge um die seelische Gesundheit unserer Kinder, die uns an- und umtreibt. Umso schöner ist es zu lesen, dass es Dir offenbar gut geht und Du es als Erwachsene im Rückblick auf Deine Kindheit so sehen kannst. Alles Gute!

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      1. Christin schreibt:

        Meine Mutter konnte eigentlich „alles“ ausgleichen. Und es gibt ja auch noch die restliche Familie und Freunde. Die bilden ein wichtiges Gerüst für ein Kind. Habe dann eben in der Kita öfter mit Jungen gespielt, habe als Heranwachsende gute und lange partnerschaftliche Beziehungen geführt. Natürlich fragt man sich auch, warum alles so gekommen ist. Aber ich leide nicht und hab nie gelitten. Ich kann sogar sagen: Es tut mir heute mehr weh über die Gefühle meiner Mutter in meiner Kindheit nachzudenken als einmal im Jahr meinen Vater zufällig zu treffen und er mir von seiner anderen Tochter vorschwärmt, die einige Jahre jünger ist als ich. Und das liegt daran, dass meine Mutter mir ein gesundes Selbstbewusstsein anerzogen hat und mich, als es begann mich zu interessieren, über den Ablauf damals informiert hat: „Dein Vater hat dich oft abgeholt und ist dann mit mit dir zu Oma gefahren, welche sich dann gekümmert hat, während er am Auto geschraubt hat.“ Sowas denkt sich niemand aus…
        So, das war es jetzt von mir. 🙂

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  3. Eva schreibt:

    Hallo Du und Ihr alle,
    das ist die bittere Realität. …hab ich am Anfang auch gemacht und schnell gemerkt, daß es null klappt.
    Ich habe meinen Kindern (damals 10,8,6) gesagt, dass ihr Vater nicht reagiert, wenn ich Vorschläge mache (es gibt sowieso keinerlei festen Termine wg absolutem Durchgeknalltsein) er sie niemals nie ernst nimmt. Die Kinder mussten trotz Zusagen oftmals erleben, dass er überhaupt nicht aufkreuzte, ohne Absage, Handy aus oder ewiges Freizeichen.
    Ich habe ihnen beigebracht, dass sie ihrem Vater so richtig auf den Nerv gehen sollen, wenn sie ihn sehen möchten. Dass sie bitte ihren Frust, Enttäuschung, Tränen und Wut bei ihm genauso abladen dürfen wie bei mir. Dass ich nur das 50/50 Modell verweigere (wg jahrelanger psychischer Gewalt) , ich ihnen aber absolut zugestehe, ihren Vater weiterhin zu lieben und zu sehen.
    Was soll ich sagen. … es wirkt.
    Wir müssen diese Verantwortung abgeben. Zwar gibt’s keine Regelmäßigkeiten…aber sie lernen genau, wer was tut und wie sie sich durchsetzen. Sue fragen mich dabei immer, ob es okay ist.
    Traurig, aber ich verkaufe meine Seele nicht mehr an dieses Arschloch, was seine Bedürfnisse für wichtiger befindet als die seiner Kinder.
    Liebe Grüße und lasst Euch nicht zum Narren machen.
    Eva

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  4. Ich bin seit 14 Jahren geschieden. Mein Sohn wird im März 18. Jahre alt. Er hat seinen Vater zuletzt im Mai gesehen. Im Juni 1x telefoniert. Seitdem nada, nix.
    Ich habe versucht mich nicht mehr einzumischen. Die beiden Herren spielen Beamtenmikado. Jeder erwartet/wartet der Andere möge sich melden. Wenn ich meinen Sohn lange genug bequatscht habe, hagelt es Vorwürfe. Warum? Na weil ER sich schließlich so lange nicht gemeldet hat.
    Das Drama begann als mein Sohn mit 6. Jahren nicht mehr 50/50 leben wollte. Mein Angebot 1x wöchentlich einen Nachmittag gemeinsam zu verbringen, wurde abgelehnt. Obwohl es absolut kein Problem gewesen wäre. Mein Ex sagte: ER kann das nicht ertragen, ihn nur alle 14 Tage zu sehen und deshalb telefoniert er nicht mehr mit ihm zwischendurch und sieht ihn auch nicht. Ich sage heute, mit der Zahlung der Unterhaltssumme fühlte er sich übervorteilt. Obwohl er sich selbst viel zu niedrig einstufte. Aber das ist ein anderes Thema.
    Ich habe mich wieder eingemischt. Diese Woche erst.
    Auch weil es mir leid tut. Weil beide Kerle scheinbar resigniert haben.
    Es hilft aber nichts. Nachrichten bleiben unbeantwortet.

    Ich habe immer alles ermöglicht und habe damit glaube ich alles verhindert!
    Fassungsloses Entsetzten bleibt bei mir zurück. Was bedeutet dies für die Beziehungsfähigkeit meines Sohnes, wie sich mein Ex-Mann verhält?
    Es geht immer noch um uns Zwei. Um diese alte Geschichte vom gekränkten Mann und der bösen Frau die ihn verlassen hat! Es geht nicht um sein Kind.

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  5. monschle schreibt:

    Ich habe mich vor kurzem ebenfalls dazu entschlossen, den Kindern und ihrem Vater die Organisation und Mühe der Treffen zu überlassen. Das letzte organisierte Wiedersehen dauerte 12 Stunden (der Vater habe keine Zeit wegen Arbeit), beinhaltete eine Fahrt von 500 km (und 500 km zurück), einen teuren Hotelaufenthalt für mich und meinen Partner. Resultat waren 3 Kinder, die von ihrem Vater dermaßen beeinflusst wurden, dass es uns beiden die Sprache verschlug. Dazu gab es die Information, dass die neue Frau vom Papa bald ein Kind bekommt. Meine Kinder tun mir leid. Nicht, weil es ihnen nicht gut geht, sondern weil ihr Vater ihnen so ein schlechtes Bild von sich bietet.

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  6. Ines schreibt:

    Ich habe 5 Kinder von 4 verschiedenen Männern, seit über 20 Jahren gelebtes Leben mit genau diesen Dramen. Meine kostbare Lebenszeit, Kinder die dank mir eine Beziehung zu ihren Vätern haben, Superdaddys, die mir nur Respektlosigkeit entgegenbringen. MutterSein in der heutigen Zeit, ist nichts, wofür du Anerkennung erwarten solltest, dann ersparst du dir die Enttäuschung.

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  7. Oha… du hast meinen Alltag wiedergegeben! Der Spiegel, den du da vorhältst, ist heilsam und gut. Denn genau dieses Gefühl – dass meine Tochter letztendlich die Verliererin sein wird, wenn ich den Vater nicht unter Druck setze – genau das zerstört mich. Eine befreundete Schulmama sagte mir letztens: DU bist nicht verantwortlich für die Taten des Kindsvaters. Wie recht sie hat. Wie schwer es ist, das zu akzeptieren, denn am Verstehen hapert es nicht, es hängt am Umsetzen.

    Wir Mamas fegen die Tränen und die Scherbenhaufen unserer Kinder weg, die die Väter mit ihrem Verhalten oder Nicht-Verhalten verursachen. Das tut weh, sehr weh. Und dann bekomme ich Schnappatmung, wenn der Vater vorschlägt, Weihnachten auf dem Pferdehof zu verbringen, mit seiner Neuen. Ist ja so praktisch, ne?

    Ich will auswandern…

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  8. […] mutterseelesonnig schreibt einen Nachklapp, in dem sehr deutlich wird, worum es häufig geht: um Macht und Machtmissbrauch. Dabei hat sie als Mutter gar kein Interesse an Macht. Sie möchte den Kindern mit ihrem Vater gemeinsame Zeit ermöglichen. Der Vater unterstellt ihr aber Machtmissbrauch und ein Verfügen über seine Zeit. Das Ende vom Lied ist: sie verabschiedet sich davon, sich für das Verhalten des Vaters zuständig zu fühlen. […]

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  9. Ich bin verheiratet & kenne solche Situationen nur von Freunde, wo ich mir immer die Frage stelle, warum muß man eigentlich immer um alles kämpfen? Bei mir & auch andere Paare mit Kindern ist es eigentlich selbstverständlich das beide auf Aufführungen & festen der Kinder sind, dass man sich aufgaben um das Kind teilt. & dann kommt die Trennung &plötzlich ggeht das alles nicht mehr so? Plötzlich hat der eine Partner keine Zeit mehr für die Veranstaltung des Kindes? Plötzlich ist die Arbeit wichtiger als der Geburtstag des Kindes? Usw.
    Aber gleichzeitig wird gejammert wie ungerecht man behandelt wird, dass man das Kind nur so wenig sehen darf usw. Oder wenn der ex Partner den anderen Partner wo das Kind lebt helfen will & sich mehr einbringen möchte, ist das auch nicht okay.
    Aber vielleicht ist das auch nur der Eindruck für außenstehende, den ich kann nur von dem reden was ich mitbekomme.

    Jedenfalls, ich finde dein post interessant. Es spiegelt leider wieder was ich bei vielen anderen mitbekomme.

    LG Nicky

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  10. Sandra Matteotti schreibt:

    Ich kenne das nur zu gut. Genau gleich. Mit denselben Gründen und Ausreden und Erklärungen. Dein Vorsatz ist richtig, man kann dem Vater die Beziehung, die man gerne für sein Kind hätte, nicht vorschreiben. Der Wunsch geht wohl nicht weg und dadurch, dass der Vater immer Vater bleibt, ob er nun da ist, nicht da ist, wird es nicht einfacher. Das Kind wird ihn sehen wollen, dann nicht mehr (äusserlich, innerlich sehnt es sich)…

    Ich würde gerne sagen, dass es einfacher wird. Zeitweise wird es das auch, aber nicht durchgängig. Ich wünsche dir und deinem Kind alles Liebe, viel Kraft, die nötigen Nerven und eine gute Portion Gelassenheit.

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  11. ich bin ganz ehrlich. ich habe jetzt frisch nach 14 jahren eine trennung jetzt hinter mir mit zwei kids. und ich habe tief in meinem inneren grosse angst, daß genau diese dramen alle auf mich zukommen. aktuell ist der ehrgeiz gross – alle 14tage die kinder am WE, zwei tage die Woche die kids abholen. dazu unterhaltszahlung ab januar. umgeben von leider soviel negativer erfahrung muss ich da stark an mich halten, nicht komplett panisch zu werden und zu versuchen nach vorn zu schauen.
    aber so oder so – danke für deine zeilen. und es zeigt mir wieder mal – ich bin mit sicherheit mit dieser herausforderung nicht allein.
    hab eine gute zeit!

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